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Doppelt ausgezeichnet!

Bronze Beitragsbild

In der ersten Woche der hessischen Osterferien fand auf dem Fasanenhof ein Vorbereitungskurs zum Erwerb des bronzenen Reitabzeichens statt. Einige unerwartete Hindernisse mussten die sechs Teilnehmerinnen während der Woche überwinden. Dafür wurden sie aber am Ende für ihre harte Arbeit auch belohnt – und gleich doppelt ausgezeichnet.

Ferien und Urlaub = Faulenzen? Falls Ela, Jella, Paula, Petra, Birgit oder Sabine auch nur annähend erholsame Tage eingeplant hatten, mussten sie spätestens Dienstag Morgen umdenken. Denn sowohl die praktischen als auch die theoretischen Aufgaben zum Erwerb des bronzenen Reitabzeichens waren umfangreich und mussten spätestens nach fünf Tagen Übungsphase sitzen. Björn Reinert  unterrichtete die Teilnehmerinnen in zwei Gruppen, zwei- bis drei Mal täglich. In der Mittagspause gab es „zum Nachtisch“ dann Theorieunterricht bei Christina Koob.

Obwohl der Reiterinnen-Nachwuchs Ela, Jella und Paula während der gesamten Woche im Wohnmobil auf dem Fasanenhof wohnte und damit sturmfreie Bude hatte, war am Abend Nichts mehr aus dem Jugendquartier zu hören. „Die waren einfach nur platt“, bestätigt Christina und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Bahnregeln, Pferdekrankheiten, Unfallverhütung  und so weiter… Die Gute-Nacht-Lektüre war halt schon recht umfangreich!“

Auf dem Reitplatz und der Ovalbahn hatten alle Teilnehmerinnen fünf Tage lang Gelegenheit, sich auf die praktischen Prüfungen in dressurmäßigem Reiten, leichtem Sitz und Tölt vorzubereiten. Und gerade als Pferde und Reiter sich gut aufeinander abgestimmt hatten, tauchte plötzlich und unerwartet das erste Hindernis auf: Petras Pferd Lykill musste mit Nageltritt behandelt werden. Und Petra blieb nichts anderes übrig, als sich am Tag vor der Prüfung mit zwei anderen Reitpferden „anzufreunden“. Damit aber noch nicht genug der Hürden.

Jana Junge begleitete die Prüfung gemeinsam mit Christina Koob am Ostersonntag als Richterin. Einige fleißige Helferinnen und Helfer sorgten hinter den Kulissen dafür, dass die Reiterinnen zwischen den Prüfungen ihre Pferde schnell wechseln konnten. Auch wenn das so spontan passieren musste wie in Jellas Fall: Ihr Pferd Fjalladis erlitt auf dem Platz einen akuten Hustenanfall und musste sofort tierärztlich behandelt werden. Klar flossen jetzt auch einige Tränen, die zum Glück schnell wieder getrocknet werden konnten. Zum Trübsal blasen blieb auch in diesem Fall sowieso keine Zeit – und Jella konnte auf der eilig als Ersatzpferd zurechtgemachten Kolbrunn glänzen.

Nachdem alle Teilnehmerinnen jeweils ihre drei praktischen und die theoretische Prüfung absolviert hatten, zogen sich die Richterinnen ins Büro zurück. Und verkündeten kurz darauf: Alle Teilnehmerinnen haben bestanden. Jella und Paula sogar mit Auszeichnung, trotz der Hindernisse am Prüfungstag. An diesem Abend war dann auch aus dem Jugendquartier-Wohnmobil ausgelassenes Gekicher zu hören.

Herzlichen Glückwunsch liebe Sabine, Petra, Birgit, Ela, Jella und Paula zu Euren tollen Leistungen und Eurem frisch erworbenen bronzenen Reitabzeichen!

Mrz 16, 2015 | Posted by in News | 0 comments